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Hier finden Sie Verweise zu Partnern, Arbeitsgemeinschaften und Vereinen.
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Titel_Forum „Zensur
ist stets Spiegel politischer Machtverhältnisse – und
die Zensurpost ihr stiller Zeuge.“ Willkommen
im Forum für Zensurpost und posthistorische
Philatelie Sehr
geehrte Sammlerinnen und Sammler, liebe Freunde
der postalischen Zeitgeschichte, ich
heiße Sie herzlich willkommen auf einer Plattform,
die sich ganz der Auseinandersetzung mit
der Zensurpost widmet – einem bedeutenden
Schnittpunkt von Philatelie, Zeitgeschichte und Kommunikationsforschung. Unser
Forum ist absolut kostenfrei, so gut wie
werbefrei und zeichnet sich durch einen seriösen Charakter aus, in dem
Sammler
unter sich in ruhigem, respektvollem Austausch stehen. Eine
aktiv gelebte Nettikette ist für uns
selbstverständlich. Zensurpost
dokumentiert nicht nur den Weg der Briefe,
sondern offenbart politische Systeme, gesellschaftliche Umbrüche und
die feinen
Mechanismen staatlicher Kontrolle. In diesem Sinne verstehen wir
Philatelie
nicht bloß als Sammelleidenschaft, sondern als erkenntnisgeleitete
Auseinandersetzung mit Geschichte in ihrer greifbarsten Form. Unsere
Themenschwerpunkte umfassen unter anderem: •
Die Auslandsbriefprüfstellen (ABP´s) im Zweiten
Weltkrieg •
Zensuren des Ersten und Zweiten Weltkriegs aller
Länder •
Zensurmaßnahmen der Nachkriegszeit ab 1945 aller Länder •
Lager- und Internierungszensuren aller Länder •
Einzelbelege, Forschungsthemen und Spezialgebiete und
vieles mehr rund um und über die Zensurpost als
Sammelgebiet. Aktuell
zählt unser Forum elf Kategorien, über 630
Themen und mehr als 1100 Beiträge, in denen sich über 95 registrierte
Mitglieder aktiv beteiligen. Viele von ihnen verfügen über langjährige
Sammlungs-, Archiv- oder Forschungserfahrung – ein kollektives
Wissensreservoir, das stetig wächst und neue Erkenntnisse ermöglicht.
Unter
unseren Mitgliedern finden sich zudem zahlreiche Spezialisten, die
gerne ihr
Wissen teilen. Damit
sich jede Sammlerin und jeder Sammler wohlfühlt,
bieten wir guten Service, eine mehrsprachige Oberfläche, die bei Bedarf
umgestellt werden kann, sowie eine übersichtliche Struktur, die den
Einstieg
erleichtert. Falls
Sie neu bei uns sind: Eine bebilderte Anleitung
zum Veröffentlichen von Beiträgen finden Sie im Bereich „Zensurpost
allgemein“
unter dem Thema „Café zum Censor“. Gerne stehe ich auch persönlich zur
Verfügung, wenn Sie Fragen haben oder Unterstützung benötigen: zensurpost@marcus-rank.de Wir
freuen uns auf Ihre Beiträge, Ihre Belege – und
Ihre Perspektiven. Lassen Sie uns gemeinsam das faszinierende Feld der
Zensurpost weiter erschließen und dokumentieren. Mit
besten Grüßen Marcus
Rank Das Zensurpostforum Beleg des Monats Hier kann Jeder der einen
interessanten Beleg vorstellen möchte diesen für einen Monat einstellen.
Bitte eine Nachricht mit einem Foto und einer kleinen Beschreibung des Beleges an zensurpost@marcus-rank.de senden. Von Mitglied "jiv.dk" aus Dänemark wurde dieser schöne und hochinteressante Beleg aus dem ersten Weltkrieg eingeliefert.
Diese Karte wurde in der Juni-Ausgabe 2006 der Zeitschrift „Scandinavian Contact” auf den Seiten 330–331 gefunden. Es handelt sich um eine schwarz-weiße Illustration. Dies ist der erste Bericht über einen Verwendungsnachweis eines Verbotssiegels in Viipuri. Die Karte wurde im Jahr 2025 bei einer
Online-Auktion verkauft Sie wurde aus dem kleinen Dorf Paimela, das sich nördlich von Lahti befindet, versandt und war an Utti in der Viipuri-Region adressiert. Sie wurde am 2. Oktober 1914 in Viipuri aufgegeben. Sie wurde am 2. Oktober 1914 im Viipuri Censorship Office gestoppt und gestempelt. Der Stempel wurde nach drei Versuchen angefertigt. Das Datum auf dem Stempel wurde nach dem russischen Julianischen Kalender gesetzt, der zum damaligen Zeitpunkt 13 Tage hinter dem finnischen Kalender zurücklag. Aufgrund der Schwarz-Weiß-Abbildung ist die Farbe des verwendeten Tinten nicht erkennbar. Die Karte trägt einen Ankunftsstempel von Viipuri vom 15. Oktober 1914, der denselben Tag wie der Verbotssstempel trägt. Der Grund für die Beschlagnahme der Karte ist auf der Textseite zu finden. Der gesamte Text ist in einem Code verfasst – einer seltsamen Mischung aus kyrillischen Buchstaben, Zahlen und Symbolen – und wurde von den Zensoren nicht akzeptiert. Es gibt keine Hinweise darauf, dass die
Karte nach Utti geliefert wurde. |